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Am 19. und 28. Dezember wurden im Bundesanzeiger Förderrichtlinien für die Nachrüstung von gewerblichen Dieselfahrzeugen der Klassen N1 und N2 veröffentlicht.

Hier handelt es sich um eine Maßnahme zur Stickoxid-Minderung an gewerblichen Fahrzeugen im städtischen Lieferverkehr mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 2,8 bis 7,5t. Antragsberechtigt sind die Fahrzeughalter, deren Firmensitz in definierten Städten bzw. Landkreisen mit hoher Stickoxidbelastung liegt.

Auch Firmen, deren Auftragsvolumen nachweislich zu 25% oder mehr in den gelisteten Städten erreicht wird, dürfen Anträge stellen. Die Förderung darf 40-60% der Umrüstungskosten (je nach Unternehmensgröße) abdecken und ist mit einem Höchstbetrag von 5.000 EUR (Antragstellung bis 31.05.2019) bzw. 4.000 EUR (Antragstellung ab dem 01.06.2019) bei Fahrzeugen >3,5t begrenzt. Für Fahrzeuge von 2,8-3,5t betragen die Förderhöchstgrenzen 3.800 bzw. 3.000 EUR bei identischer Stichtagsregelung.

Förderfähig sind nur NOx-Minderungssysteme, die eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) nach technischer Beschreibung der Richtlinien besitzen.

Die Antragsstellung erfolgt durch den Fahrzeughalter bei der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen unter folgendem Link:
https://www.bav.bund.de/DE/4_ Foerderprogramme/91_Nachruestung_Handwerker_und_Lieferfahrzeuge/Nachruestung_Handwerker_Lieferfahrzeuge_node.html

Berücksichtigt sollte werden, dass die Zulassungsverfahren für die Nachrüstsysteme erst anlaufen und somit die Stichtagsgrenze evtl. nur sehr knapp erreicht werden kann.

Details entnehmen Sie den Richtlinientexten bzw. dem Auszug der/des geförderten Stadt/Landkreises, zu finden auf unserer Internetseite unter Technik/Allgemeines.

Stand: März 2019