Öffnungszeiten:
Geschäftsstelle Garbsen
Mo.-Do.:   7.30 - 16.30 Uhr 
Fr.: 7.30 - 13.00 Uhr






Geschäftsstelle Osnabrück
Mo.-Do.: 8.00 - 16.30 Uhr 
Fr.: 8.00 - 13.00 Uhr
Die schnellere und kostengünstigere Abwicklung von Überweisungen und Lastschriften  - dies ist das Ziel des einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraums (Single European Payment Area), kurz SEPA genannt. Für Unternehmen bedeutet dies eine verpflichtende Umstellung ihrer Zahlungsverkehrssysteme bis 31. Januar 2014, Privatkunden wird eine verlängerte Übergangsfrist bis 31. Januar 2016 gewährt.

Auf die Unternehmen kommt hierdurch vor allem eine Umstellung der Kundenstammdaten von Zahlungspflichtigen auf IBAN und BIC zu. IBAN steht hier für die internationale Kontonummer, die sich neben dem Länderkennzeichen und einer Prüfziffer aus den bereits bekannten Zahlen der Bankleitzahl und Kontonummer zusammensetzt. Mit dem BIC sind Kreditinstitute zukünftig weltweit eindeutig identifizierbar. Ihre persönliche IBAN sowie den BIC erfahren Sie bei Ihrer kontoführenden Bank beziehungsweise finden Sie diese häufig bereits auf ihren Kontoauszügen. Bitte denken Sie daran, diese Daten in Ihren eigenen Geschäftspapieren zu aktualisieren sowie die aktuellen Daten Ihrer Geschäftspartner zu erfragen, um weiterhin einen reibungslosen Zahlungsverkehr zu gewährleisten.

Eine Änderung findet auch in den bekannten Lastschriftverfahren statt. Grundsätzlich gibt es für die SEPA-Lastschrift zwei Verfahren: die SEPA-Basislastschrift sowie die SEPA-Firmenlastschrift.
Die SEPA-Basislastschrift enthält bekannte Elemente der bisherigen Einzugsermächtigungslastschrift und steht sowohl Firmen als auch Privatpersonen offen. Innerhalb von 8 Wochen nach der Belastung kann die SEPA-Basislastschrift widerrufen werden.
Die SEPA-Firmenlastschrift ist ausschließlich für den Verkehr mit Unternehmen (Nicht-Verbrauchern) vorgesehen und dem heutigen Abbuchungsauftrags-verfahren ähnlich. Eine Rückgabe der Lastschrift ist hier nicht möglich. Das Firmenlastschriftverfahren stellt lediglich ein zusätzliches Angebot für Unternehmen dar, um deren Geschäftsabwicklung zu erleichtern.

Eine Neuerung im SEPA-Lastschriftverfahren ist insbesondere, dass hierfür eine Gläubiger-Identifikationsnummer notwendig ist. Die Gläubiger-Identifikationsnummer ist von Ihnen bei der Bundesbank zu beantragen (www.glaeubiger-id.bundesbank.de). Bereits erteilte schriftliche Einzugsermächtigungen können weiterhin verwendet werden, jedoch ist dann die Gläubiger-Identifikationsnummer dem Kunden mitzuteilen. Eine Weiternutzung bestehender Abbuchungsaufträge hingegen ist nicht möglich.

Eine Auflistung der Neuerungen sowie Mustertexte und Hintergrundinformationen zum neuen SEPA-Verfahren hat der Zentralverband des Deutschen Handwerks gemeinsam mit dem Bundesverband deutscher Banken in einer Broschüre zusammengestellt. Diese finden sie hier im Download.

Ferner finden Sie im Internet unter http://ebusiness-lotse-ostbayern.de/images/downloads/SEPA-Checkliste.pdf einen stets aktuellen Leitfaden zum Thema SEPA.

Stand: Aug. 2013